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Was wird im Museum der Bayerischen Geschichte gezeigt?

Eine multimediale und erlebnisorientierte Präsentation macht die Geschichte des modernen Bayern vom Königreich zum Freistaat greifbar.

In seiner Regierungserklärung vom 10. Dezember 2008 hat Ministerpräsident Horst Seehofer die Errichtung eines Museums der Bayerischen Geschichte angekündigt. Der Ministerrat hat das Haus der Bayerischen Geschichte beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten. Und so sieht es aus:

In einer völlig neuen multimedialen und erlebnisorientierten Präsentation wird die Geschichte des modernen Bayern vom Königreich zum Freistaat präsentiert. Traditionslinien zeigen die Wurzeln des Mythos Bayern auf, die weit in das Mittelalter zurückreichen. Aber auch die Zukunftstrends zu Energie, Stadtentwicklung oder Migration werden beleuchtet. Der Bau selbst weist in die Zukunft; er wird energieautark.

Im Mittelpunkt: Die bayerischen Bürger

Im Mittelpunkt stehen die bayerischen Bürgerinnen und Bürger. Sie bauen am Museum mit, bringen sich mit Themenvorschlägen und vor allem mit ihren Geschichten und Erinnerungsstücken in das neue Haus der Bayerischen Geschichte ein. Sie schaffen ein großartiges Gedächtnis: In der „BaVariathek“ wird die mediale Überlieferung des Landes – Filme, Hörfunkbeiträge, Zeitungen, Plakate, Fotos – zusammengefasst und für vielfältige Anwendungen aufbereitetet.

Mehr als ein Museum

Märkte zeigen bayerische Lebensart, die Erlebnisgastronomie bringt vergessene Gerichte auf den Tisch. Der Shop bietet Fränkisches, Schwäbisches und Bayerisches zum Mitnehmen. Der Veranstaltungsbereich wird das Forum für Zeitzeugen, Musiker, Literaten und Kabarettisten.

Das ist die Vision. Bis zum 100. Geburtstag des Freistaates Bayern 2018 soll das Museum realisiert sein.

(Quelle: Bayerische Staatsregierung, http://www.bayern.de/Geschichte-.364.10349242/index.htm)