Navigation und Service

Technische Rahmenbedingungen

Fußgängerzone - Rendering Königsstraße (C) mvisu.de/Till KwiotekWaren es früher „nur“ autofreie Gassen, haben die Innenstädte heute vielfältige Aufgaben – vor allem als Plätze für Begegnung und Kommunikation. © mvisu.de/Till Kwiotek

Barrierefreiheit

Jede Kante und jeder Bordstein stellt für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen eine Herausforderung dar. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass es keine Stufen gibt und das Pflaster so beschaffen ist, dass Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen leicht vorankommen.

Die Rinne in den Gassen und ein dunkler Streifen aus Natursteinen geben Blinden und sehbehinderten Menschen Orientierung, sodass auch sie sich sicher durch die Stadt bewegen können.

Radverkehr

Fußgänger und Radfahrer teilen sich die Verkehrsflächen im Bereich der zentralen Fußgängerzone, wobei die Radfahrer in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein müssen. Das wird auch in Zukunft so sein. Durch die geschickte Platzierung von Bäumen, Bänken, Fahrradständern und Abfalleimern wird der Radverkehr künftig einer gewissen Führung unterliegen. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Radfahrer unmittelbar an Geschäftseingängen vorbeifahren.

Motorisierter Verkehr

Der Liefer- und Entsorgungsverkehr, aber auch die Zufahrtswege für die Feuerwehr und Rettungsdienste spielten bei der Planung der Fußgängerzone eine wichtige Rolle. Alle Plätze und Gassen müssen für Lkws mit einer Länge bis zu zehn Metern befahrbar sein. Kurvenradien sowie die Belastung des Untergrundes wurden in den Vorbereitungen berücksichtigt, ohne dass sie für die Besucher hinterher tatsächlich sichtbar werden.

Übrigens bleibt der Lieferverkehr in der Altstadt auch nach dem Umbau auf die bekannten Zeiten (zwischen 6 und 10:30 Uhr sowie zwischen 17:30 und 19:30 Uhr) beschränkt.

Sondernutzungsflächen

Sondernutzungsflächen für Veranstaltungen oder Infostände tragen ebenso wie eine moderne Gestaltung zum urbanen Flair im Herzen der Altstadt bei. Eine Ausweitung dieser Flächen nach dem Umbau ist nicht vorgesehen. „Institutionen“ wie der Bücherstand des Donaustrudels oder Blumen Paula werden auch nach dem Umbau ihren Platz finden.