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Baufelder

Neben der optischen Aufwertung werden im Zuge der Baumaßnahmen die Ver- und Entsorgungsleitungen unter der Erde saniert und auf den neuesten Stand gebracht. So soll verhindert werden, dass die Straßen in naher Zukunft erneut aufgerissen werden müssen.

Fußgängerzone - Baufelder - Schnittzeichnung (C) politide.eu

Kanalbau:
Die Abwasserkanäle im Baustellenbereich wurden zwischen 1899 und 1906 gebaut und sind mittlerweile dringend sanierungsbedürftig. Mit Ausnahme der Königsstraße, wo neue Rohre verlegt werden, werden die Sammelkanäle im sogenannten Close-Fit-Verfahren renoviert. Dabei wird in das bestehende Rohr ein Schlauch aus hochwertigem Kunststoff eingeführt und so die Dichtigkeit wiederhergestellt. Daneben werden sämtliche Hausanschlüsse sowie die Revisionsschächte erneuert.

Rohrleitungsbau:
Auf engstem Raum in den schmalen Gassen der Innenstadt erneuert die REWAG ihre Gas- und Wasserleitungen. Die Herausforderung dabei ist, den Betrieb über die „alten Rohre“ aufrechtzuerhalten, bis die neuen Versorgungsleitungen angeschlossen werden können. Auf diese Weise können alle Haushalte trotz der Sanierungsarbeiten immer lückenlos versorgt werden.

Kabelbau:
Daneben erneuern und ergänzen die REWAG und weitere Spartenträger ihre Kabelstränge, um die Innenstadt fit für die Zukunft zu machen. So werden neue Leerrohre verlegt, die den Ausbau mit Glasfaser vereinfachen. Alle Spartenträger stimmen ihre Maßnahmen untereinander ab, um die tatsächliche Bauphase für die Anlieger, Händler und Besucher möglichst kurz zu halten.

Spartenträger nennt man Dienstleister, die Kabel und Leitungen auf öffentlichem Grund verlegt haben. Bekanntestes Beispiel ist die Telekom.