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Jahreshauptversammlung: Freiwillige Feuerwehr Regensburg war bei 647 Einsätzen gefordert. Die Mitglieder bestätigten ihre Vorstandschaft für weitere sechs Jahre.

- 12.03.2012

Zunächst blickte Kommandant Johann Schmidbauer auf das abgelaufene Jahr zurück und konnte positive Entwicklungen verkünden. Mit derzeit knapp 300 aktiven Feuerwehrdienstleistenden stehe die Feuerwehr gut da. Ein Mitgliederzuwachs sei erneut zu verzeichnen. Gleichzeitig muss die Feuerwehr aber auch wachsam sein und effektive Nachwuchswerbung in allen Alterskategorien betreiben. Die Jugendwarte leisten hier schon wertvolle Arbeit. Zu Beginn stellte er deshalb den neuen Imagefilm des Landesfeuerwehrverbandes vor, der Lust auf das Ehrenamt Feuerwehr machen soll.

Bei 647 Einsätzen, Sicherheitswachen und Alarmbereitschaften gefordert.

Im Jahr 2011 waren die ehrenamtlichen Helfer wieder bei zahlreichen Einsätzen gefordert. Das Spektrum
reichte dabei vom Tiefgaragenbrand, Dachstuhl- und Wohnungsbränden über Verkehrsunfälle bis hin zu zwei Großbränden, ein Strohlager in Prüfening und eine Lagerhalle im Hafen. „Besonders schmerzlich war für uns der Brand des Burgweintiger Gerätehauses“, erinnerte Schmidbauer an die bangen Stunden im Januar 2012, als es galt da eigene Hab und Gut zu retten. Doch auch hier gehe es wieder bergauf.

Beeindruckende Zahlen untermauerten einmal mehr die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg.
In zahlreichen Ausbildungen und Übungen bildeten sich die Kameraden weiter, besuchten Lehrgänge und Schulungen am Standort. Besonders erwähnenswert der erste gemeinsamer Gruppenführerlehrgang
in Regensburg, den Berufsfeuerwehr und Staatliche Feuerwehrschule durchführten –
ein Novum in Bayern. Mehrere Einsatzübungen wie etwa in der Regensburger Justizvollzugsanstalt
brachten wertvolle Erkenntnisse. Die Zusammenarbeit unter den Löschzügen und weiteren Wehren aus Stadt- und Landkreis funktioniert prächtig. Als Jugendwart berichtete Rainer Prommersberger von einer tollen Jugendarbeit. 93 Anwärter von 12 bis 17 Jahren sind in Regensburg aktiv dabei. Die erstmalige Beteiligung bei
Mini Regensburg stellte Prommersberger neben Ausflügen und gemeinsamen Unterrichten besonders in den Vordergrund. Besonders erfreulich sei die hohe Übertrittsquote, erklärte der Jugendwart: „27 Jugendliche haben wir 2011 an die Einsatzabteilung übergeben können.“


Ehrungen und Ernennungen für verdiente Führungskräfte Bürgermeister Joachim Wolbergs durfte
anschließend gemeinsam mit den Kommandanten zahlreiche Mitglieder ehren und befördern. Die beiden ehemaligen Löschzugführer des LZ Sallern, Karlheinz Schreiner und Martin Fleischmann wurden für jahrzehntelange Führungsverantwortung geehrt. Zum Löschmeister wurden Denis Bachmeier, Martin Scheubeck und Andreas Zauner ernannt. Matthias Burner wurde zum Oberlöschmeister befördert, Martin Kiesl zum Hauptlöschmeister und Josef
Niebauer ist ab sofort Oberbrandmeister.

Mit Dominic Tschackert, Roland Kiunke, Leon Kellner, Mario Derrfuß, Manuel Grimm, Felix Preda und Michael
Hecht, konnten 7 Neumitglieder aufgenommen werden. Wolbergs bedankte sich für die „beindruckende Arbeit der Ehrenamtlichen“. „Sie opfern ihre Freizeit und machen so das Leben ihrer Mitmenschen ein Stück weit sicherer“, lobte er. Sein persönlicher Dank galt aber auch Johann Schmidbauer für 12 Jahre Dienst als Kommandant.


Kommandanten und Vorstandschaft im Amt bestätigt.

Die wichtigste Aufgabe an diesem Tag hatten die Aktiven, als es galt die Vorstandschaft für die nächsten sechs
Jahre zu kreieren. Ohne Gegenkandidaten traten die Kommandanten Johann Schmidbauer und Josef Niebauer erneut an und wurden mit großer Mehrheit bestätigt.
Auch die restliche Vorstandschaft wurde wiedergewählt. Den Vorstand bilden die Kommandanten, Schriftführer Jochen Eibl, Kassier Markus Weinbeck und die berufenen Amtsinhaber Jugendwart Rainer Prommersberger und Zeugwart Christian Franz.