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Atemschutzübungsstrecke

Hauseigene Atemschutzübungsanlage

Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg nutzen die Anlage auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Regensburg.

Die Anlage besteht aus mehreren Bereichen: Im Vorbereitungsraum legen die Feuerwehrdienstleistenden Atemschutzgeräte und Schutzausrüstung an. Im Konditionsraum messen Computer und Ergometer, Laufband und Endlosleiter die Leistungsfähigkeit der Feuerwehrmänner.
Im eigentlichen Übungsraum, der aus einer 50 Meter langen Strecke besteht, stehen 14 variable Gitterelemente und eine Tank- sowie eine Industrie-Übungsanlage.
Im Leitstand überwachen Infrarot- sowie Wärmebildkameras (bei Vernebelung) die Übung. Anweisungen werden direkt in die Anlage übertragen. Im Notfall kann die Übung unterbrochen und der Rauch in zwei Minuten auf zwei Meter Sichtweite abgesaugt werden.
Über Nebelmaschinen kann der Raum mit Rauch gefüllt werden. Außerdem lassen sich Brandlärm und Feuerschein simulieren um eine realitätsnahe Nahe Ausbildung zu erzielen. Der Raum kann abgedunkelt werden, Infrarot-Hitzestrahler geben Temperaturen bis 60 Grad Celsius ab. Die einzigen Lichtquellen im Raum sind kleine Orientierungslichter an den Käfigwänden, die nur für Übungsanfänger eingesetzt werden.
Eine Schleuse schirmt den Rest des Gebäudes von der Übungsanlage ab.

Der Betrieb der Übungsanlage erfolgt nur durch eingewiesenes Fachpersonal. Außerdem ist bei jedem Betrieb der Atemschutzübungsanlage ein Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr anwesend um im Notfall sofort medizinische Hilfe leisten zu können.

Die Atemschutzübungsanlage befindet sich im Keller des Erweiterungbaus für die Integrierte Leitstelle.

Atemschutz-Leitstand (C) A. Burkert