Am 1. August 2010 fällt der Startschuss zum ersten IRONMAN Regensburg. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
Am 1. August 2010 findet im Landkreis und der Stadt Regensburg erstmalig der IRONMAN Regensburg statt. Die Xdream GmbH als Veranstalter, die Stadt Regensburg, der Landkreis Regensburg, die Stadt Neutraubling sowie Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte bereiten den Ablauf des Großereignisses von internationalem Stellenwert vor.
„Der Aufwand für den IRONMAN ist groß, aber der Gewinn wird für Regensburg weit größer sein“, so die Prognose von Oberbürgermeister Hans Schaidinger, der erwartet, dass durch die Ausstrahlung der Triathlon-Veranstaltung in 60 Länder unzählige Menschen auf die Oberpfälzer Welterbestadt aufmerksam werden. „Unsere Bürger können vor der Haustüre ein sportliches Großereignis miterleben. Zugleich können wir einem internationalen Publikum unsere Stadt Neutraubling mit dem Naherholungsgebiet Guggenberger See präsentieren. Für die ganze Region ist dies eine großartige Gelegenheit“, erklärt Heinz Kiechle, 1. Bürgermeister von Neutraubling.
Die Verantwortlichen bemühen sich darum, die Einschränkungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis sowie eine Vielzahl von Rettungskräften mit rund 30 Einsatzfahrzeugen sorgen dafür, dass die Großveranstaltung störungsfrei über die Bühne geht. „Für eventuelle Notfälle im Veranstaltungsgebiet werden von den Einsatzkräften Rettungswege freigehalten“, betont Polizeidirektor Stephan Kirsch, der am Wettkampftag die Leitung der Einsatzkräfte übernimmt. Kein Bürger müsse Angst haben, dass z.B. die ärztliche Versorgung oder eine Brandbekämpfung aufgrund des IRONMAN blockiert werde. „Notfälle haben absoluten Vorrang vor der Veranstaltung“, so Kirsch.
Die Teilnehmer starten um 7.00 Uhr am Guggenberger See bei der Stadt Neutraubling. Dort legen sie eine Strecke von 3,8 Kilometern schwimmend zurück. Der Wassersport- und Badebetrieb ist am Guggenberger See von Freitag, 30. Juli bis Sonntag, 1. August nur eingeschränkt möglich. Am Veranstaltungstag steht der See ausschließlich für den IRONMAN bis zum Wiederaufbau der Bojenabgrenzung des Naherholungsvereins zur Verfügung. Der Badebetrieb ist dort voraussichtlich erst nachmittags wieder möglich.
Gegen 7.45 Uhr beginnen die Athleten mit dem Radwettbewerb. Auf 180 Kilometern durchqueren sie in zwei Runden den östlichen Landkreis Regensburg. Der Rundkurs beginnt am Guggenberger See und führt über Barbing, Donaustauf, Sulzbach, Ober- und Unterlichtenwald nach Brennberg, von dort dann über Wiesent, Pfatter, Riekofen, Sünching, Haidenkofen, Aufhausen, Gansbach, Gailsbach Hagelstadt Langenehrling, Moosham, Mintraching zurück zum Guggenberger See. Nach der zweiten Runde führt die Strecke über Donaustauf und Tegernheim nach Stadtamhof. Die Radstrecke wird mit Durchfahrt eines Polizeifahrzeuges mit „roter Flagge“, welches 15 Minuten vor dem ersten Radfahrer fährt, für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Die Sperrzeiten sind von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt verschieden und betragen je nachdem fünf bis neun Stunden. Hinter dem „Besenwagen“ des Veranstalters (von diesem werden die hinter das Zeitlimit fallenden Teilnehmer aus der Veranstaltung genommen), fährt ein Polizeifahrzeug mit „grüner Flagge“. Nach dem Passieren des Fahrzeuges werden alle Sperrmaßnahmen aufgehoben.
Der Marathon im Stadtgebiet von Regensburg über eine Distanz von 42,2 Kilometern beginnt um 11.30 Uhr in Stadtamhof. In vier Runden laufen die Teilnehmer zuerst durch die Altstadt und dann entlang der Donau und weiter über den Weinweg zum Westbadweiher. Von dort geht es am Donauradweg über das Wehr und den Dultplatz zurück nach Stadtamhof. Die Strecke wird von den Athleten viermal zurückgelegt. Die wichtige Nord-Süd-Verbindung sowohl über die Nibelungenbrücke als auch über die Pfaffensteiner Autobahnbrücke bleibt aber gewährleistet. Verkehrsbeeinträchtigungen wird es allerdings im Ost-West-Verkehr geben. Die Osttangente bleibt zwischen Landshuter Straße und Straubinger Straße frei befahrbar