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Verleihung Aumüller-Berufsschul-Preis

-Es gilt das gesprochene Wort-

Grußwort von Bürgermeister Gerhard Weber, anlässlich der Verleihung des Aumüller-Berufsschul-Preises am 28. Januar 2014 um 14.30 Uhr an der Berufsschule II 

Anrede,

es war im Jahr 2003, als die Firma Aumüller den Aumüller-Berufsschulpreis stiftete. Damit wollte die Firma Aumüller Druck KG Regensburg ein Zeichen setzen und neben den bereits bestehenden zahlreichen Schülerpreisen auch die in den Fokus rücken, die eher im Hintergrund stehen, die Auszubildenden.

Dieser großzügig dotierte Preis soll auch die Berufsschüler im positiven Sinne zum Wettbewerb untereinander anspornen und in der Öffentlichkeit die große Bedeutung der beruflichen Bildung unterstreichen.

Dass die Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsberufe Mediengestalter und Drucker leistungsbereit und leistungsfähig sind, zeigen sie vorbildlich durch ihr hervorragendes Gesamtergebnis aus Berufsabschlussprüfung und Berufsschule bzw. durch ein herausragendes Projekt aus dem Bereich Druck und Medien und werden deshalb mit dem Aumüller-Berufsschulpreis geehrt.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte wie immer durch eine Jury aus Lehrkräften der Berufsschule und der Firma Aumüller.

Ich freue mich, auch dieses Jahr wieder bei Ihnen sein zu dürfen, um den diesjährigen Preisträgern im Namen der Stadt Regensburg und auch ganz persönlich zu ihrem Erfolg und der besonderen Anerkennung ihres Engagements gratulieren zu dürfen.

Ganz herzlich möchte ich mich bei der Firma Aumüller für die großzügig dotierten Preise bedanken, womit Ihr Betrieb auch eine besondere Wertschätzung gegenüber der Dualen Ausbildung zum Ausdruck bringt.

Verehrte Lehrkräfte, Sie erhalten über die Preise, die Ihre ehemaligen Schüler heute erhalten, eine positive Rückmeldung für die von Ihnen geleistete wertvolle pädagogische Arbeit, mit der Sie sehr erfolgreich die Ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf die hohen Anforderungen in der Berufswelt vorbereitet haben.

Gerade auch das Druckgewerbe weiß davon ein Lied zu singen, wie der Einzug des Computers und anderer neuer Techniken ganze Berufe hinweggefegt und neue entstehen ließen.

Hier sind nicht nur die Betriebe, bei denen es ums wirtschaftliche Überleben geht, ständig gefordert, sondern auch die Berufsschulen und hier insbesondere die Lehrkräfte, den ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schülern stets den aktuellen Stand der Technik zu vermitteln, um sie so auf die sich ständig verändernde Arbeitswelt optimal vorzubereiten.

Die Stadt Regensburg als Sachaufwandsträgerin und im Falle der städtischen Berufsschule II auch Schulträger leistet hierbei ihren großen Anteil.

Allein im Bereich der Drucktechnik kaufte die Stadt im letzten Jahr eine bis dahin geleaste Zweifarben-Offset-Druckmaschine für den Restwert von 131.000 € und wird heuer nochmals eine neue Maschine im Wert von 365.000 € anschaffen.

Für alle Regensburger Schulen wird die Stadt im derzeit gültigen Investitionsprogramm von 2013 bis 2017 insgesamt 141,7 Millionen € ausgeben, was einen Anteil von fast 26 Prozent am Gesamtinvestitionsprogramm entspricht.

Ich denke, diese Zahlen hätten John F. Kennedy, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, der 1963 einem Attentat zum Opfer fiel, sicherlich gefallen, denn von ihm stammt folgendes Zitat: „Es gibt nur eins, was auf die Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“

Die Duale Ausbildung, meine sehr geehrten Damen und Herren, ist ein Garant für unsere prosperierende Wirtschaft in Deutschland und gilt inzwischen auch als Exportschlager im Bildungsbereich. Insofern versteht es sich von selbst, alles dafür zu unternehmen, dass dies auch so bleibt.

Andererseits sehen wir es immer wieder gerne, wenn sich Sponsoren finden, die Bildung als gesamtgesellschaftlichen Auftrag verstehen und den Schulen den einen oder anderen Ausstattungswunsch erfüllen.

Abschließend darf ich die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger nochmals ganz herzlich zu der verdienten Auszeichnung beglückwünschen und auch allen anderen Teilnehmern für ihr vorbildliches Engagement danken, allen voran natürlich der Firma Aumüller für ihr Interesse, die Ausbildung junger Menschen nach Kräften zu fördern und so einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Druckindustrie zu leisten.